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«Eine Kündigung der Bilateralen würde uns in die EU führen»

Im Widerspruch mit der Zuwanderungsinitiative seiner eigenen Partei will SVP-Mann Peter Spuhler an der Personenfreizügigkeit festhalten. Diese soll allerdings neu verhandelt werden.

«Der bilaterale Weg ist der einzig richtige»: SVP-Nationalrat Peter Spuhler.
«Der bilaterale Weg ist der einzig richtige»: SVP-Nationalrat Peter Spuhler.
Keystone

Die SVP will mit einer Volksinitiative die Zuwanderung begrenzen und tritt so gegen die Personenfreizügigkeit mit der EU an. Finden Sie dies eine gute Idee?

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die bilateralen Verträge der massgeschneiderte Weg für die Schweiz sind. Wenn wir staatspolitisch unabhängig bleiben wollen, brauchen wir die wirtschaftspolitische Öffnung durch die Bilateralen. Würden wir diese kündigen, wäre dies für die Wirtschaft eine Katastrophe. Andererseits muss man auch klar sehen, dass die Zuwanderung in die Schweiz ein Ausmass angenommen hat, das vielen Bürgern Angst macht. Bei 10 Millionen Einwohnern wird es in unserem Land zu eng.

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