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«Eine Maut von 30 Franken tut den Autofahrern nicht weh»

Bezahlen für die Gottharddurchfahrt: Das will der Bundesrat prüfen. Eine gute Idee? Und erfüllt sie ihren Zweck? Dazu Verkehrsprofessor Klaus Zweibrücken.

Geht es nach dem Ständerat soll hier der Autofahrer bald das Portemonnaie öffnen müssen: Anfahrt zur Gotthardroute bei Wassen.
Geht es nach dem Ständerat soll hier der Autofahrer bald das Portemonnaie öffnen müssen: Anfahrt zur Gotthardroute bei Wassen.
Keystone

Herr Zweibrücken, der Ständerat hat gestern Ja gesagt zum Bau der zweiten Gotthardröhre. Um deren Chancen zu erhöhen, soll der Bundesrat nochmals prüfen, ob die Autofahrer auch direkt zur Finanzierung beitragen und für jede Durchfahrt eine Maut bezahlen müssen. Würde dies die Chancen tatsächlich erhöhen? Kaum. Spontan würde ich sagen, dass eine solche Maut bei den Autofahrerinnen und Autofahrern schlecht ankommt. In der Schweiz ist es nicht Usus, dass für ein Strassenstück eine Maut erhoben wird, und sie befürchteten wohl, dass diese eine ganze Reihe anderer Gebühren nach sich zöge. Aber meiner Meinung nach ist schon die Ausgangslage unglücklich.

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