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Eine Ohrfeige für Wasserfallen

Als Berner hätte er Unterstützung von der regionalen ACS-Sektion erwarten können. Von wegen! Stattdessen wird ein anderer Nationalrat unterstützt.

Die ACS Sektion Bern unterstützt Christian Wasserfallens Kandidatur nicht.
Die ACS Sektion Bern unterstützt Christian Wasserfallens Kandidatur nicht.
Adrian Moser

In einer Medienmitteilung vom Dienstag spricht sich der Vorstand der ACS Sektion Bern für eine Neuausrichtung des ACS aufgrund der Eskalation des Streites innerhalb der ACS Führung aus. Konkret bedeutet das, dass der Vorstand die Kandidatur von Thomas Hurter, nicht aber diejenige von Christian Wasserfallen unterstützt.

Ebenso verlangt der Vorstand der ACS Sektion Bern in seinem Schreiben, dass die Stelle des Generaldirektor ausgeschrieben und neubesetzt wird. Die neue Führung soll mithilfe von Fachkräften die Ereignisse der Vergangenheit aufarbeiten.

Wasserfallens Haltung weicht ab

Für den Vorstand stünden laut Schreiben zwei Gründe im Vordergrund, die einer Zusammenarbeit mit Christian Wasserfallen im Wege stünden. Zum einen spreche die abweichende Haltung in der Verkehrspolitik gegen den Nationalrat. So setzte er sich in der Vergangenheit für die Erhöhung der Autobahnvignette, ebenso wie für FABI und klar gegen die Zweiphasenausbildung für Junglenker ein.

Einen zweiten Grund sieht der Sektionsvorstand in Wasserfallens Rolle während des Streits. «Er hat seit seiner Nominierung stark polarisiert und wesentlich dazu beigetragen, dass der mediale Streit eskaliert ist», steht in der Mitteilung. Weitaus eher als ein Neuanfang würde Wasserfallen mit seiner Wahl die Spaltung der Sektionen weitertreiben.

Zu der Auseinandersetzung zwischen Mathias Ammann, Stefan Holenstein und Christian Wasserfallen bezieht der ACS Sektion Bern keine Stellung.

Ebenfalls für Hurter sprechen sich in einer Mitteilung vom Dienstag die ACS-Sektionen Mitte und Schaffhausen aus.

pd/msl

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