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Eine zerrissene Partei

Nach dem Hakenkreuz-Tweet des BDP-Präsidenten Martin Landolt verlässt Christine Bussat die Partei. Der Eklat offenbart Probleme, die seit Monaten gären.

Nicht eingereichte Petition, entlassene Westschweiz-Koordinatorin, Hakenkreuz: Die Waadtländerin Christine Bussat hat sich mehrmals über ihre Partei, die BDP, geärgert.
Nicht eingereichte Petition, entlassene Westschweiz-Koordinatorin, Hakenkreuz: Die Waadtländerin Christine Bussat hat sich mehrmals über ihre Partei, die BDP, geärgert.
Keystone

Anfang Woche kam es in der BDP zu einem kleineren Eklat: Nachdem Parteipräsident Martin Landolt ein Plakat gegen die Durchsetzungsinitiative vertwittert hatte, das die Schweizer Fahne als Hakenkreuz darstellt, hat die Waadtländerin Christine Bussat (siehe Box) ihren Parteiaustritt bekannt gegeben. Der Tweet habe das Fass zum Überlaufen gebracht, sagte Bussat am Dienstag zu den Medien. Es gebe überdies zahlreiche Meinungsverschiedenheiten zwischen ihr und der Partei. So stimmt Bussat am 28. Februar lediglich bei der zweiten Gotthardröhre auf Parteilinie, wie die BDP befürwortet sie das Projekt. Sie befürwortet aber auch die drei Volksinitiativen (Durchsetzungsinitiative, Spekulationsstoppinitiative, Initiative gegen die Heiratsstrafe), die BDP lehnt diese ab.

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