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«Einen solchen Fall haben wir noch nie erlebt»

Per Lastwagen wurden die Pferde abtransportiert. (8. August 2017)
Beim Pferdehof und auch in Frauenfeld fanden Mahnwachen und Kundgebungen statt. Tierschützer überreichten Tierschützer der Regierung eine Petition mit rund 13'000 Unterschriften. (7. August 2017)
Die Polizei hat am Montag den Hof des Pferdehändlers in Hefenhofen (TG) durchsucht. (7. August 2017)
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Gestern wurde ein der Tierquälerei verdächtigter Thurgauer Pferdehändler in Gewahrsam genommen, seine gegen 300 Tiere weggebracht und gegen ihn ein superprovisorisches Tierhalteverbot eröffnet. Was ging Ihnen durch den Kopf?

Spätestens seit 2007 wissen die Thurgauer Gerichte, dass Ulrich K. ein Tierquäler ist. Warum hat es wohl so lange gedauert?

Doch die Thurgauer Behörden klopfen sich nun gegenseitig auf die Schultern …

Es deutet also vieles darauf hin, dass nicht das Tierleid, sondern der öffentliche Druck massgebend war.

Dabei befindet sich die Hefenhofener Gemeindeverwaltung gleich gegenüber dem Bauernhof. Wurde da bewusst weggeschaut, weil sich alle im Dorf kennen und gegenseitig decken?

Wie ticken Menschen wie Ulrich K.?

War er womöglich auch überfordert mit der Tierhaltung?

Hätte dies in jedem Kanton passieren können, oder sind womöglich Behörden in ländlichen Kantonen weniger sensibler und neigen deshalb eher zur Bagatellisierung der Tierquälerei?

Stichwort Vollzugsmangel: Offenbar traute sich der Kantonstierarzt wegen früherer Drohungen und Waffengewalt nicht mehr auf den Hof.

Warum fanden die Kontrollen teils nur nach mehrtägigen Voranmeldungen statt?

Welche Konsequenzen sollte der Thurgau aus diesem Fall ziehen?