Einfallstor für den europaweiten Handel mit Kokain

Dealer benutzen die Schweiz für den Transit und das Überweisen der Drogengelder. Sie verdienen Milliarden mit dem weissen Gold.

Geschmuggelt wird die Droge per Zug, Auto, Schiff und Flugzeug. Nur ein Bruchteil jedoch geht Polizei und Grenzwache ins Netz.

Geschmuggelt wird die Droge per Zug, Auto, Schiff und Flugzeug. Nur ein Bruchteil jedoch geht Polizei und Grenzwache ins Netz. Bild: Keystone/Geatan Bally

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Der gecharterte Privatjet landete Ende Juli mit quitschenden Reifen auf dem Euro-Airport. Was Pilot und Crew bei der Ankunft am Oberrhein noch nicht wussten: Sonderermittler und Drogenfahnder aus Europa und den USA hatten die Organisatoren dieses Fluges seit Monaten beobachtet und erwarteten sie bereits. Denn im Bauch der Maschine waren 600 Kilogramm Kokain aus Südamerika verstaut. Gleichzeitig mit der Intervention neben dem Flugfeld verhafteten Polizisten bei der internationalen «Familia» gegen ein Balkan-Drogennetzwerk Dutzende von Personen und beschlagnahmten Bargeld im Wert von 2 Millionen Euro.

Was als grossen Schlag gegen die international operierenden Dealernetzwerke gefeiert und als «gigantisch» bezeichnet wird, ist jedoch lediglich ein Treffer unter vielen. Und vor allem ist es ein Hinweis darauf, dass die Region als internationale Kokaindrehscheibe fungiert. Zur Erinnerung: Zu einem anderen aufsehenerregenden Fund kam es 2015 – Arbeiter im Birsfelder Hafen entdeckten 191 Kilogramm Kokain im Wert von 70 Millionen Franken in einer Kaffeelieferung aus Brasilien. «Basel ist aufgrund seiner geografischen Lage, insbesondere als Transitort an der Nord-Süd-Autobahn, zwangsläufig auch häufig Transitort für Drogen, die nicht für die Schweiz bestimmt sind», sagt Peter Gill von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt.

Die weltweit gehandelten Mengen steigen an

Spektakuläre Beschlagnahmungen gab es auch im Landesinnern und an Flughäfen: 2006 hat die Stadtpolizei Zürich 79 Kilogramm beschlagnahmt und 2007 die Kantonspolizei Zürich 124 Kilogramm. Was jeweils als grosser Schlag gegen die international operierenden Dealernetzwerke gefeiert und in entsprechenden Mitteilungen als «gigantisch» bezeichnet wird, ist allerdings lediglich ein Treffer unter vielen, die einen Hinweis auf die wahrlich gigantischen Dimensionen des weltweiten Handels liefern. Jüngstes Beispiel für die gewaltigen Mengen an der Modedroge Kokain ist der Fund im Hamburger Hafen, den die deutsche Polizei vor wenigen Tagen vermeldet hat. Im Hamburger Hafen wurden in einem Container 4,5 Tonnen Kokain gefunden. Die gesamte Lieferung war in 211 Sporttaschen versteckt und für den europäischen Handel bestimmt. Der Strassenwert allein dieser Drogenmenge wird auf fast eine Milliarde Euro geschätzt.

Die wachsenden Sicherstellungen bedeuten nicht, dass die Verfügbarkeit der Droge bei den Konsumenten abnimmt. Vielmehr können sie als klarer Hinweis gewertet werden, dass die Produzenten die Versorgung hochgefahren haben. Das hält auch der UN-Drogenbericht 2019 fest: Seit 1998 sind die weltweiten Sicherstellungen von rund 400 Tonnen auf fast 1300 Tonnen im Jahr 2017 gestiegen, ebenso nimmt der Reinheitsgrad stetig zu, was auf «eine grössere Verfügbarkeit der Droge auf Ebene der Endkonsumenten hindeutet», wie der EU-Drogenbericht 2019 festhält. Pikant: Die internationale Kokainproduktion hat alleine von 2017 auf 2018 um 25 Prozent zugenommen.

Kokainakzeptanz in der Bevölkerung steigt

In dieser Produktionssteigerung sehen Experten den Hauptgrund dafür, dass die Zahlen der Funde und der sichergestellten Mengen steigen – wo mehr Drogen transportiert werden, bleiben auch mehr im Sicherheitsnetz hängen. Ein Indiz auf eine wachsende Akzeptanz von Kokain in der Schweiz liefert auch die Behandlungsnachfrage wegen eines problematischen Kokainkonsums. Diese blieb seit 2006 während zehn Jahren konstant, steigt nun jedoch seit 2017 an.

Gibt es aufgrund der grossen Funde eine Unterversorgung im Markt? Nein. Der Preis für ein Gramm Kokain ist seit Jahren stabil und beträgt in der Schweiz plusminus 70 Franken. Zudem steigt der Reinheitsgrad.

Kokain werde vor allem «in südlichen und westlichen Ländern» konsumiert, hält der EU-Drogenbericht fest. Die höchsten Konsumraten verzeichnen Luxemburg, Belgien, Frankreich, Italien und Spanien. Aber auch die Niederlande, Grossbritannien und Irland gehören zu den Ländern mit dem höchsten Koksverbrauch.

Hintermänner bleiben oft im verborgenen

Während weltweit von mindestens 18 Millionen Erwachsenen ausgegangen wird, die bereits einmal oder mehrfach in ihrem Leben Kokain konsumiert haben, ist in der Schweiz unklar, wie viele Konsumenten es gibt. Der jährliche Konsum jedenfalls wird auf fünf Tonnen geschätzt. Ein Überblick allerdings fehlt. Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) verweist auf Anfrage an die Kantone und auf die jährliche Kriminalstatistik. Daraus geht lediglich hervor, dass 2018 in der Schweiz knapp 280 Kilogramm der Andendroge beschlagnahmt wurden.

Verglichen mit der EU sind die Schweizer Zahlen bescheiden; europaweit wurden im vergangenen Jahr 142 Tonnen Kokain sichergestellt. Weltweit kämpfen die Ermittler mit den gleichen Problemen: Herauszufinden, wer genau hinter den Drogenlieferungen steckt, gelingt nur in wenigen Fällen. Meist ist nur klar, dass die Drogenkartelle aus Südamerika dahinterstehen und auch die italienische Mafia wesentlich am Handel in Europa beteiligt ist.

Anbauflächen ausgeweitet

Der UNO-Bericht zu Kokain zeigt die internationalen Handelsrouten auf. Hauptproduktionsland für Kokain ist Kolumbien, wo seit der Beilegung des Bürgerkrieges und der Verpflichtung der Regierung, keine Sprühaktionen mit Herbiziden aus der Luft mehr vorzunehmen, der Anbau der Kokapflanzen um 15 Prozent gestiegen ist. Die ehemalige Guerilla-Gruppe Farc mischt heute kräftig im Drogengeschäft mit. Von Südamerika aus schicken die Kartelle dann die Droge per Schiff, Flugzeug, Zug oder Kuriere, die zu Fuss unterwegs sind, vor allem Richtung USA. Auch U-Boote wurden schon abgefangen.

Die Drogen gelangen entweder direkt über die Häfen in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Italien nach Europa oder werden über Asien geschickt. An Bedeutung gewinnt die Schmuggelroute via Afrika. So ist die Kokainsucht in Afrika auf dem Vormarsch, und in Marokko, einem traditionellen Herstellungsland von Haschisch, beklagen sich die Behörden über den wachsenden Gebrauch von Kokain in der Bevölkerung.

Dealer-Netzwerke überziehen den Kontinent wie ein dichtes PilzmyzelIn der Schweiz sind Afrikaner stark in die Kleinverteilung integriert. Anderswo sind andere Gruppen aktiv.

Bei der Operation «Familia», bei der die Polizei am Euro-Airport 600 Kilogramm Kokain beschlagnahmte, wurden 16 Personen festgenommen. Elf davon in Kroatien, Tschechien und Serbien, fünf Hintermänner in Hongkong. Ein hohes Bandenmitglied wurde in der Schweiz verhaftet. Was einen schweren Schlag für diese Balkan-Drogengruppe darstellt, hat keine Auswirkungen auf die Verteilstruktur. Denn diese ist sehr vielschichtig und auf Tausende von Personen verteilt.

Fünf Fälle, die im August und September am Strafgericht Basel-Stadt verhandelt werden, geben eine Ahnung davon, wie weitverzweigt, international und agil der Kokainmarkt organisiert ist und das Verteilsystem von der Anlieferung in Europa bis zum Verbraucher funktioniert. Und dass eine unbekannte Zahl von Gruppen und Kleinnetzwerken angeschlossen sind. Gerade in der Feinverteilung von den Zwischenhändlern bis zum Konsumenten agieren Banden unterschiedlicher Grösse.

Nigerianer dick im Geschäft

Nach der Ankunft in Europa wird das Kokain über Kuriere an Unterhändler verteilt, die dann die Regionen mit der Droge versorgen. Der Transport erfolgt meist über den Zug, das Auto oder das Flugzeug, aber auch per Schiff. Beliebt bei Kurieren ist zudem das Bahnnetz. So wurde in diesem Frühjahr ein 29-jähriger Pole im ICE aus Deutschland kurz vor der Schweizer Grenze mit Kokain im Koffer erwischt, das für den Raum St. Gallen bestimmt gewesen war. Der Mann ist nun wegen des Schmuggels von 4,5 Kilogramm und Geldwäscherei angeklagt, wofür ihm eine unbedingte Haftstrafe droht.

Ein anderer Fall ist jener des 35-jährigen Nigerianers N. Er reiste 2015 als Bootsflüchtling von Libyen nach Italien, wo er den italienischen Asylstatus erhielt. Spätestens ab Mai 2017 logierte er immer wieder in Basel und wurde im April 2018 in einer Kleinbasler Wohnung verhaftet.

N., der sich eigentlich gar nicht hätte in der Schweiz aufhalten dürfen, knüpfte rasch nach seiner Ankunft in Europa für Drogengeschäfte Kontakt zu einer «von den Niederlanden aus gesteuerte Bande», wie die Staatsanwaltschaft schreibt. Die Gruppierung ist ganz in den Händen von Nigerianern, arbeitet aber auch mit anderen Afrikanern zusammen.

Oft mit Streckmitteln durchsetzt

Diese Nigeria-Connection unterhält ein europaweit verzweigtes Netzwerk von Drogen- und Geldkurieren, die von den Hintermännern mit Mobiltelefonen und SIM-Karten ausgestattet werden, um die Nachverfolgung durch die Polizei zu vereiteln.

N. mietete im Kleinbasel und in Birsfelden sogenannte Depots an, das aus einem oder zwei Zimmern bestand. Solche Depots dienen dazu, die Drogen an Kleindealer zu veräussern, das Kokain mit Streckmitteln zu versetzen, Die Drogen zu verstecken und zu lagern und Netzwerkkurieren Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten.

Die Strafverfolgungsbehörden sind meist nur durch aufwendige und teure Telefonüberwachungen, welche für Ermittler mit hohen Hürden verbunden sind, in der Lage, den Dealern ihre Aktivitäten nachzuweisen. Und meist dann auch nur in beschränktem Mass.

Handel in Bars in Basel

N. bekam von der Organisation die Aufgabe, in der Region Basel die Geschäfte zu koordinieren und als «Gebietsverantwortlicher» möglichst viel Geld zu erwirtschaften, das er dann in Tranchen und über verschiedene Kanäle (Geldtransfer, Kurier, Eigentransport) zurück in die «Zentrale» nach Holland schickte.

Wie viel jeweils für den Zwischenhändler abfällt, ist unklar und hängt wohl auch von der hierarchischen Stellung des Bandenmitglieds ab. Die Anklage spricht von 60 bis 70 Franken pro Gramm, die ein Kleinhändler im Ankauf zu bezahlen hat, während auf der Strasse das Gramm gestrecktes Kokaingemisch meist für 80 Franken verkauft wird.

Je nach Gruppierung werden die Drogen in sogenannten Fingerlingen (portionierten Verkaufseinheiten) geliefert und können mit codierten Bezeichnungen für den Abnehmer oder Mengenangaben chiffriert sein. N. beispielsweise veräusserte das Kokain unter anderem in einer Bar an der Elsässerstrasse. Eine andere Bar, diesmal am Riehenring, war der Ort, wo ein anderer Nigerianer seinen Drogengeschäften nachging – sein Name ist O. Ob die beiden Nigerianer demselben Netzwerk angehören, ist unklar. O. kommunizierte ausschliesslich mündlich oder über SMS oder Whatsapp und in einer codierten Sprache.

O. lebte in Basel zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern von der Sozialhilfe. Um in der Öffentlichkeit möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, nahm O. zu den Übergabeorten, die er mit den Dealern vereinbart hatte, gerne auch mal eines seiner kleinen Kinder mit. Zudem reiste O. mit seiner nichts ahnenden Familie nach Holland, um beispielsweise Gelder zurückzubezahlen.

Abwässer offenbaren eine vom Kokain berauschte Schweiz



Wer Drogen konsumiert, scheidet Abbauprodukte mit dem Urin wieder aus. Die Abwässer von Städten werden deshalb regelmässig auf die Spuren von Drogenkonsum hin untersucht. Die dort festgestellten Mengen lassen einen Rückschluss darauf zu, wie häufig eine Droge in einer Stadt konsumiert wird.

Die Abwässer von Bern, Basel, Genf, St. Gallen und Zürich werden auf solche Konsumspuren untersucht. Schweizer Städte liegen «nach wie vor deutlich über dem europäischen Mittel», wie das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs festhält. Die Untersuchung zeigt weiter, dass in Basel am Dienstag und am Samstag schweizweit am meisten Kokain konsumiert wird, in Zürich hingegen am Sonntag. Auch am Mittwoch und Donnerstag ist Basel mit Genf und Bern bei den drei top Schweizer Städten im Kokainrausch. Zum jährlichen Gesamtkonsum gibt es keine verlässlichen Zahlen, nur Schätzungen. Auf fünf Tonnen wird der Verbrauch in der Schweiz angegeben, Tendenz steigend.

GeldwäschereiDer Motor für Korruption und den internationalen Handel mit Drogen und Waffen

Das UNO-Büro für Drogen und Verbrechen beschreibt den Weg der Geldwäsche so: Illegal erworbenes Bargeld wird meist über ein Geldinstitut, eine Geldtransferfirma oder eine Bank ins internationale System der Kapitalmärkte eingeschleust und dann über Fake-Investitionen oder Scheingeschäfte gewaschen. Dabei geht es den Dealern oft weniger um eine gewinnbringende Anlage als darum, den eingesetzten Betrag in unverdächtiger Form wiederzubekommen. Deshalb kaufen sich Personen, die im Drogenhandel tätig sind, oft Hotels, Liegenschaften, Firmenanteile, Jachten oder Luxusgüter wie Edelkarossen, um später beim Verkauf eine legale Quelle für den Besitz vorweisen zu können.

Experten gehen davon aus, dass die Staaten wegen dieser Drogengeschäfte nicht nur enorme Summen in die Bekämpfung und die Drogenfahndung investieren müssen, sondern zudem Milliardenbeträge aus den Drogengeschäften gewaschen werden. Für einige Analysten der Drogenweltmärkte ist Kokain bereits zu einem unverzichtbaren Pfeiler des kapitalistischen Wirtschaftssystem geworden, das zwar im Schatten verdient wird, dann aber an den Börsen oder Immobilienmärkten wieder ans Sonnenlicht kommt. Auch hier sind die Geldflüsse international und oftmals durch mehrfache Scheingeschäfte oder viele Scheinfirmen verschleiert, was die Ermittlungen um so aufwendiger und schwieriger gestaltet.

Verschleierung der Herkunft als oberstes Ziel

Die Strafverfolgungsbehörde kann bei der Anklage von kleineren Drogengeschäften nur Annahmen treffen. Etwa im Fall des erwähnten Nigerianers N. (siehe Teil Netzwerk). Das Geld, das der Mann durch seine Geschäfte erwirtschaftet hat, schickte er entweder über Geldtransfer-Firmen ins Ausland oder hat es über Kuriere ausser Landes bringen lassen.

Da es sich oft um Beträge im niederen Bereich von einigen Tausend Franken oder Euro handelt, sind die Zahlungen nicht auffällig, und eine Verbindung mit illegalen Geschäften ist schwierig nachzuweisen. Die wirkliche Summe lässt sich nicht eruieren. Zudem arbeiten die Netzwerke mit fingierten Materialkäufen, Schmuck, falschen Belegen und Scheingeschäften. Dealer aus der Nordwestschweiz suchen auch ein Transfergeschäft im französischen Saint-Louis auf, um so von dem Ursprung aus dem Drogenerlös in der Schweiz abzulenken.

Wenn die Polizei einen mutmasslichen Kurier mit mehreren Tausend Franken in der Tasche kontrolliert, heisst das nicht zwingend, dass er festgenommen werden kann. Liegt nichts gegen den Betroffenen vor oder können am Geld keine Spuren von Kokain festgestellt werden, so muss er wieder freigelassen werden. Samt Geld. N. muss sich dennoch verantworten, dass er mehrere Zehntausend Franken Drogengelder gewaschen haben soll.

Geldtransfer bei kleinen Drogendealern beliebt

Wie wichtig die Geldwäsche ist und welches Ausmass sie annehmen kann, zeigt ein Fall, den die NZZ im Frühling publik machte. Die Spur eines brasilianischen Kokainkartells führte damals ins Zürcher Langstrassenquartier. Dort führte ein schweizerisch-brasilianisches Paar ein Transfergeschäft für Geldüberweisungen nach Brasilien. Während Jahren haben das Paar und seine Mitarbeiter Millionen nach Brasilien überwiesen.

Auch wenn die meisten Kunden legal verdientes Geld in ihre Heimat oder zu ihren Familien schicken, nutzen auch Drogenkuriere die Möglichkeit, Geld zu überweisen. Sie kamen mit Rollkoffern voller Geld, das aus dem Kokainverkauf, Überfällen, fingierten Firmenkonkursen oder Waffenhandel stammte. Das Paar kassierte über Provisionen kräftig mit und finanzierte sich so ein Luxusleben, bis die Polizei es festnahm.

Am störendsten sei, hält das UN-Büro für Drogen und Verbrechen fest, dass die Geldwäsche die Korruption und das organisierte Verbrechen anheize. «Organisierte kriminelle Gruppen sind darauf angewiesen, die Einnahmen aus Drogenhandel und Warenschmuggel zu waschen. Auch Terroristengruppen nutzen Geldwäschekanäle, um Geld für den Waffenkauf zu beschaffen. Die sozialen Folgen der Geldwäsche können verheerend sein», heisst es.

Erstellt: 10.08.2019, 10:00 Uhr

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