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Einmal Moskau–Bern, nonstop

Die Schweiz zögert, Kontakt zum Whistleblower Edward Snowden herzustellen. Sie fürchtet die Risiken – und übersieht die Chancen.

Hat ein zweispältiges Verhältnis zur Schweiz: Der Whistleblower Edward Snowden, hier im Juni 2013. Foto: Glenn Greenwald/Laura Poitras (Keystone/The Guardian)
Hat ein zweispältiges Verhältnis zur Schweiz: Der Whistleblower Edward Snowden, hier im Juni 2013. Foto: Glenn Greenwald/Laura Poitras (Keystone/The Guardian)

Sein Verhältnis zur Schweiz ist, vorsichtig gesagt, zwiespältig: «Ich habe nie, n i e ein rassistischeres Volk gesehen als die Schweizer. Herrgott, die schauen auf j e d e n herab, sogar untereinander.» Das ganze Land schien ihm surreal: «Es ist wie ein Leben in einer Postkarte.» Solche Sätze schrieb Edward Snowden im Forum von Arstechnica.com, als er in Genf für den US-Geheimdienst CIA arbeitete. Im Juni 2013 strandete der Amerikaner – inzwischen als NSA-Whistleblower weltbekannt – in Moskau, wo er bis 2017 Asyl erhielt.

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