Zum Hauptinhalt springen

«Einreisen darf nur, wer einen Arbeitsvertrag vorweisen kann»

Arbeitslose EU-Bürger kommen vermehrt zur Jobsuche in die Schweiz – obwohl offizielle Stellen stets das Gegenteil beteuert haben. Offen bleibt, wie viel Unterstützungsleistungen die Stellensuchenden hier erhalten.

Daniel Foppa
Für die Jobsuche ins Ausland: Spanier vor einem Arbeitslosenamt in Madrid.
Für die Jobsuche ins Ausland: Spanier vor einem Arbeitslosenamt in Madrid.
AP/ Daniel Ochoa De Olza, Keystone

Im Sommer 2012 stellten die Migrationsämter mehrerer Kantone ein neues Phänomen fest: Auf Campingplätzen lebten zunehmend arbeitslose EU-Bürger, die auf Stellensuche waren. Das Bundesamt für Migration (BFM) gab jedoch umgehend Entwarnung: BFM-Direktor Mario Gattiker erklärte im TA vom 25. August 2012: «Die Wirtschaft steuert die Zuwanderung. Es kommt nur, wer eine Stelle hat.» Als sich die Hinweise verdichteten, dass dennoch arbeitslose EU-Bürger zur Jobsuche in die Schweiz kommen, sagte Gattiker eine Woche später dem TA: Bei den Zuwanderern ohne Job handle es sich «nicht um ein Massenphänomen, sondern um vereinzelte Fälle».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen