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Elf Jahre Gefängnis für Schweizer Millionenschwindler gefordert

Im Betrugsfall ASE hat der Staatsanwalt die Strafanträge bekannt gegeben. Der Haupttäter habe «enorme kriminelle Energie» aufgewendet.

Die Anklage gegen Martin Schlegel (Mitte) lautet auf gewerbsmässigen Betrug. Gerichtszeichnung: Robert Honegger
Die Anklage gegen Martin Schlegel (Mitte) lautet auf gewerbsmässigen Betrug. Gerichtszeichnung: Robert Honegger

Financier Dieter Behring wurde im September zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt – bei Martin Schlegel soll es deutlich mehr sein, wenn es nach Staatsanwalt Karl Knopf geht. Der Aargauer Strafverfolger fordert für den Hauptangeklagten im Grossbetrugsfall ASE wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung, mehrfacher Urkundenunterdrückung, Misswirtschaft und qualifizierter Geldwäscherei elf Jahre Gefängnis sowie eine Geldstrafe von 10'800 Franken. Es sei von «sehr schwerem» Verschulden auszugehen, Schlegel habe «enorme kriminelle Energie» aufgewendet, um seine Taten zu verheimlichen.

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