Zum Hauptinhalt springen

Eltern fremdsprachiger Kinder sollen Extra-Deutschstunden selber zahlen

Thurgau und Luzern wollen bei den Sprachförderkursen sparen. Vier Thurgauer wehren sich.

Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen können zum Besuch von Sprachkursen verpflichtet werden. Foto: Keystone
Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen können zum Besuch von Sprachkursen verpflichtet werden. Foto: Keystone

Für Kinder von Migranten und Flücht­lingen ist die Schule der Schlüssel zur Integration. Viele fremdsprachige Kinder­garten­kinder oder Primarschüler lernen nicht zu Hause, sondern in den staat­lichen Institutionen Deutsch. Das kostet Geld. Die Kantone Thurgau und Luzern sind nicht mehr bereit, diese Zusatz­kosten in jedem Fall zu tragen. Beide Kantonsparlamente haben kürzlich ihre Gesetze so geändert, dass ein Teil dieser Kosten auf die betroffenen Eltern abgewälzt werden kann. Im Aargau hat das Kantonsparlament die Bildungsdirektion damit beauftragt, die Idee zu prüfen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.