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Energiewende gerät auch von links unter Beschuss

Nicht nur bürgerliche Parlamentarier üben Kritik an der bundesrätlichen Energiestrategie: Die Grünen wollen die zweite Etappe mit Lenkungsabgaben zur Überarbeitung an die Regierung zurückweisen.

Nationalrat Bastien Girod (Grüne) glaubt nicht, dass die bundesrätliche Vorlage gegenüber heutigen Gesetzen einen Mehrwert bringt.
Nationalrat Bastien Girod (Grüne) glaubt nicht, dass die bundesrätliche Vorlage gegenüber heutigen Gesetzen einen Mehrwert bringt.
Keystone
«Wenn wir uns darauf einlassen, gibt es am Ende gar nichts mehr oder bestenfalls eine wirkungslose Lenkungsabgabe», fürchtet Girod.
«Wenn wir uns darauf einlassen, gibt es am Ende gar nichts mehr oder bestenfalls eine wirkungslose Lenkungsabgabe», fürchtet Girod.
Keystone
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf dürfte mit ihrem Vorschlag zu Lenkungsabgaben schweren Stand haben im Parlament. Muss sie noch einmal über die Bücher?
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf dürfte mit ihrem Vorschlag zu Lenkungsabgaben schweren Stand haben im Parlament. Muss sie noch einmal über die Bücher?
Keystone
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Nach der Atomkatastrophe von Fukushima schien es, als führe in der Schweiz kein Weg an einer Energiewende mit Atomausstieg vorbei. Daran liessen linksgrüne und bürgerliche Kreise trotz Widerstand aus der SVP keinen Zweifel. Inzwischen sind seit dem Unglück vier Jahre verstrichen. Nun zeigt sich, dass die Finanzierung einer solchen Energiewende im Parlament einen sehr schweren Stand haben wird.

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