Zum Hauptinhalt springen

Er will der Schweiz die BDP erklären

Parteipräsident Martin Landolt sagt, die schmerzhafte Erfahrung bei den Wahlen in Bern sei genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen.

Will seine Partei als modern und zugleich konservativ positionieren: Martin Landolt im Garten seines Hauses in Näfels.
Will seine Partei als modern und zugleich konservativ positionieren: Martin Landolt im Garten seines Hauses in Näfels.
Reto Oeschger

Die Berner Wahlen hatten für die BDP so gut begonnen. Am Sonntagnachmittag erhält Präsident Martin Landolt die erste SMS: Finanzdirektorin mit bestem Resultat im Amt bestätigt. «Wunderbar», denkt er sich. Als die zweite SMS einen Sitz minus meldet, ist er nicht beunruhigt; er hat, weil die BDP in den letzten Wahlen vom Widmer-Schlumpf-Effekt profitierte, mit Verlusten gerechnet. Es sollten aber noch etliche SMS aus Bern kommen, alle mit schlechten Nachrichten. Am Ende des Tages sind 11 der 25 Sitze weg, das Sieger-Image ebenfalls. Und es stellt sich die Frage, ob die BDP überhaupt noch eine Zukunft hat. Oder ob sie, die sich gewissermassen aus der linken Rippe des SVP-Übervaters Christoph Blocher erschaffen hat, nur Ausdruck eines Protests war. Eines Protests gegen das Gebaren der Schweizer SVP.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.