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Erfolgreicher Einsatz, frustrierendes Ergebnis

«Der Cupfinal gehört in die Bundesstadt», sagte Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) noch im vergangenen Jahr. Nach den Zwischenfällen am Ostermontag ist er sich nicht mehr so sicher: «Sollte die Frage nächstes Jahr wieder auf Bern zukommen, wird der Gemeinderat sehr genau und sehr kritisch abwägen.» Tschäppät klingt verzweifelt. «Wir haben im Vorfeld alles unternommen, um einen sportlich tollen Event durchzuführen. Wenn ich mir das Ergebnis nun anschaue, bin ich frustriert.»

Die Stadtregierung hatte die Durchführung des Cupfinals in der Hauptstadt an Auflagen geknüpft. So sollten die Fanmärsche auf vorgegebenen Routen erfolgen, Fanarbeiter für Ordnung sorgen und damit Ausschreitungen verhindern. Doch die Bilanz fällt negativ aus: Sachschäden in der Höhe von 40'000 Franken und 45 Festnahmen.

Verpasste Chance

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