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Erster Hauskrach bei den Grünliberalen

Bei der Initiative gegen einen uferlosen Zweitwohnungsbau leiten die Grünliberalen zwar die Nein-Kampagne, ein Teil der Basis und betroffene Kantonalsektionen unterstützen jedoch die Initiative.

Fand die Initiative auf den ersten Blick sympathisch, habe dann aber «weitergedacht»: GLP-Präsident Martin Bäumle.
Fand die Initiative auf den ersten Blick sympathisch, habe dann aber «weitergedacht»: GLP-Präsident Martin Bäumle.
Reuters
50 Prozent von sehr viel sei immer noch viel, sagt die Bündner Kantonalsektion der GLP: Bauboom in Zuoz im Oberengadin.
50 Prozent von sehr viel sei immer noch viel, sagt die Bündner Kantonalsektion der GLP: Bauboom in Zuoz im Oberengadin.
Keystone
«Sehr flaue Kampagne»: CVP-Nationalrat Martin Candinas genervt von Bäumles Arbeit.
«Sehr flaue Kampagne»: CVP-Nationalrat Martin Candinas genervt von Bäumles Arbeit.
Keystone
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Die Grünliberalen haben Nein zur Initiative gegen einen uferlosen Zweitwohnungsbau gesagt und leiten nun die Kampagne der Initiativ-Gegner im Abstimmungskampf. Das bringt die Partei von Martin Bäumle in ein Dilemma. Denn das Anliegen der Initiative geniesst bei vielen GLP-Mitgliedern grosse Sympathien. Die Initiative will den Anteil von Zweitwohnungen auf maximal 20 Prozent des Gesamtwohnungsbestands einer Gemeinde beschränken.

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