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Es braucht den Effort auf beiden Seiten

Die Schweizer Muslime möchten öffentlich anerkannt werden.

Muslime beim Freitagsgebet in der Bosnischen Moslemischen Gemeinschaft in Emmenbrücke LU. Foto: Sigi Tischler (Keystone)
Muslime beim Freitagsgebet in der Bosnischen Moslemischen Gemeinschaft in Emmenbrücke LU. Foto: Sigi Tischler (Keystone)

Die Anschläge in Paris verleihen der alten Forderung nach öffentlich-rechtlicher Anerkennung der Muslime wieder Auftrieb. Die Anerkennung würde (im besten Fall) bedeuten, dass die Muslime Steuergelder einziehen, Schulen für den Religionsunterricht nutzen und in Gefängnissen wie Spitälern eigene Seelsorger stellen könnten. Umgekehrt müssten sie sich demokratisch, in einem repräsentativen, nicht kultischen Dachverband organisieren und die Finanzen offenlegen. Kein Zweifel, der Islam würde so sichtbarer, überschaubarer, berechenbarer.

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