Zum Hauptinhalt springen

«Es braucht eine AHV ab dem ersten Lebensjahr!»

Der ehemalige Bundesratssprecher Oswald Sigg weibelt für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die vernichtende Stellungnahme des Bundesrats zur Initiative hat ihn heute überrascht. Positiv.

Philipp Loser
Der ehemalige Bundesratssprecher Oswald Sigg ist Mitglied des Initiativkomitees. Er bringt ein neues Finanzierungsmodell ins Spiel: Statt mit einer höheren Mehrwertsteuer soll das Grundeinkommen mit einer Mikrosteuer auf sämtlichen Zahlungsverkehr bei Schweizer Banken finanziert werden.
Der ehemalige Bundesratssprecher Oswald Sigg ist Mitglied des Initiativkomitees. Er bringt ein neues Finanzierungsmodell ins Spiel: Statt mit einer höheren Mehrwertsteuer soll das Grundeinkommen mit einer Mikrosteuer auf sämtlichen Zahlungsverkehr bei Schweizer Banken finanziert werden.
Lukas Lehmann, Keystone
Die Initiative wurde im Oktober 2013 eingereicht. Dabei wurden auf dem Bundesplatz in Bern 8 Millionen 5-Rappen-Stücke im Wert von 400'000 Schweizer Franken ausgeschüttet. Die Abstimmung findet voraussichtlich Ende 2016 statt.
Die Initiative wurde im Oktober 2013 eingereicht. Dabei wurden auf dem Bundesplatz in Bern 8 Millionen 5-Rappen-Stücke im Wert von 400'000 Schweizer Franken ausgeschüttet. Die Abstimmung findet voraussichtlich Ende 2016 statt.
Peter Klaunzer, Keystone
1 / 4

Der Bundesrat hält nichts vom bedingungslosen Grundeinkommen. Die Initiative, mit der allen Erwachsenen 2500 Franken und allen Kindern 625 Franken pro Monat garantiert werden sollen, sei nicht nur unfinanzierbar, sie gefährde auch den sozialen Zusammenhalt. Aus Sicht des Bundesrats hätte die Einführung eines Grundeinkommens «einschneidende Auswirkungen» auf die Wirtschaftsordnung, das System der sozialen Sicherheit und die Steuerbelastung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen