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«Keine Angst, der Rösti sitzt nicht selbstgenügsam daheim»

Die SVP kündigt Hausbesuche an: «Wir müssen Klinken putzen», sagt Albert Rösti. Foto: Franziska Rothenbühler

Die SVP hat im Kanton Bern, Ihrer Heimat, deutliche Wählerverluste erlitten. Nehmen Sie dieses Wahlergebnis persönlich?

Was heisst das?

Wie kommen Sie darauf?

Sie sind zufrieden trotz einem Minus von 2 Prozent? Unter Ueli Maurer und Toni Brunner war die SVP hungriger.

Sie haben gesagt, die SVP habe die Wahlen gewonnen.

«Keine Angst, der Rösti sitzt nicht einfach selbstgenügsam daheim.»

Die Schlappe in Bern ist kein Einzelfall. In der Stadt Zürich gab es Anfang März eine Ohrfeige. Seit 2015 hat die SVP in kantonalen Wahlen kaum mehr zulegen können. Steckt die SVP in einer Krise?

Schön. Nur fehlen die Ergebnisse.

Sie haben die Mobilisierung ­angesprochen: Warum bringt die SVP ihre Wähler nicht mehr so zahlreich wie früher an die Urne?

«Wahrscheinlich müssen Hausbesuche ein Element unserer Mobilisierung werden.»

In Bern haben Sie es wie die SP mit Telefonanrufen bei den Wählern versucht.

Welche weiteren Massnahmen planen Sie?

Besonders düster sieht es für die SVP in den Städten aus.

Im «Blick» haben Sie Städter kürzlich relativ pauschal als Sozialfälle und Beamte dargestellt. Das klang schwer nach Wählerbeschimpfung.

Die FDP will in den Städten mit einer urbaneren Politik zulegen. Wann passt die SVP ihr Programm den Städtern an?

«Die EU liest jeden Tag unsere Zeitungen.»

Zielt die SVP mit ihrer restriktiven Sicherheits- und Ausländerpolitik nicht eindeutig an der Lebensrealität und den Problemen der Städter vorbei?

In den Wirtschaftszentren hat auch das Verhältnis zur EU einen hohen Stellenwert. Diese Beziehung ist wegen der Initiative zur Kündigung der Freizügigkeit in Gefahr.

Wegen der Guillotine-Klausel würde das ganze Paket der Bilateralen I hinfällig.

FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi wirft der SVP vor, eine verantwortungslose Europapolitik zu betreiben.

Warum?