Zum Hauptinhalt springen

Es drohen Milliardenklagen

AKW müssen eine «steigende Sicherheit» gewährleisten oder vom Netz: Dieser Plan der Politik weckt Kritik in den Kantonen, Stromkonzerne erwägen den Gang vor Gericht.

Die Axpo, Betreiberin des AKW Beznau, taxiert das Langzeitbetriebskonzept als rechtlich fragwürdig. Foto: Christian Hartmann (Reuters)
Die Axpo, Betreiberin des AKW Beznau, taxiert das Langzeitbetriebskonzept als rechtlich fragwürdig. Foto: Christian Hartmann (Reuters)

Es ist eine Kampfansage an die Politik: Die Betreiber deutscher Atomkraftwerke wollen sich nicht diktieren lassen, wann sie ihre Anlagen vom Netz nehmen müssen. Seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima im März 2011 stehen in unserem Nachbarland acht Meiler still. Die Bundesregierung hatte zuerst ein dreimonatiges Moratorium beschlossen. Im Juni 2011 entschied der Bundestag mit einer Revision des Atomgesetzes, dass die acht Werke definitiv keinen Strom mehr produzieren dürfen. Sowohl gegen das Moratorium als auch gegen die Gesetzesänderung sind Rechtsverfahren im Gang.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.