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«Es geht nicht um blöde Sprüche, sondern um Hass»

Der Nationalrat will Diskriminierung von Schwulen und Lesben unter Strafe stellen. Zwei homosexuelle Parlamentarier erklären, warum das Gesetz nötig ist.

«Bei jugendlichen Schwulen ist die Suizidrate um ein Vielfaches höher als bei Heterosexuellen in der Adoleszenz»: SP-Nationalrat Martin Naef über die Gründe, warum er den Schutz von Homosexuellen vor Diskriminierung befürwortet.
«Bei jugendlichen Schwulen ist die Suizidrate um ein Vielfaches höher als bei Heterosexuellen in der Adoleszenz»: SP-Nationalrat Martin Naef über die Gründe, warum er den Schutz von Homosexuellen vor Diskriminierung befürwortet.
Martial Trezzini, Keystone

Wer in der Schweiz zu Hass und Diskriminierung gegen Angehörige von Rassen, Ethnien oder Religionen aufruft, wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft. So verlangt es Artikel 261bis im Strafgesetzbuch. Wer aber gegen Schwule und Lesben hetzt, sie systematisch herabsetzt, verleumdet und diskriminiert, hat nichts zu befürchten.

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