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«Es gibt Politiker, die schon mit 40 Jahren zu alt sind»

In einem Interview hat der Zürcher Ständeratskandidat Christoph Blocher (SVP) erklärt, warum er nicht mehr Bundesrat werden wolle. Und warum es ihn an der Urne brauche.

«Ich bin an der Urne nötig»: Christoph Blocher (3.v.l.) und sein überparteiliches Unterstützungskomitee beim Start der Wahlkampf-Kampagne am 16. August in Zürich.
«Ich bin an der Urne nötig»: Christoph Blocher (3.v.l.) und sein überparteiliches Unterstützungskomitee beim Start der Wahlkampf-Kampagne am 16. August in Zürich.
Keystone

Christoph Blocher glaubt, er sei in den nächsten vier Jahren vor allem im Parlament gefragt. Dies sagte er am Freitag in einem Interview mit der NZZ. Und schildert seine Beweggründe: «Die Hauptentscheidungen, ich denke an Europa, Masseneinwanderung und die zweite Säule, werden wohl an der Urne gefällt und da bin ich nötig», sagte er.

Ausserdem werde ihn dieses Parlament kein zweites Mal in den Bundesrat wählen und wenn die SVP einen zweiten Sitz bekomme, werde sie wohl mit einem Welschen antreten. Ob er mit 71 Jahren aber nicht auch für das Parlament zu alt sei? Blocher: «Es gibt tatsächlich Politiker, die mit 71 zu alt sind, aber es gibt auch solche, die es mit 40 schon sind. An Temperament fehlt es mir nicht.»

Blocher, der auch auf Platz 1 der SVP-Nationalratsliste steht, will auch nicht Parteipräsident oder Fraktionschef werden. Für einen Wechsel des Parteipräsidiums sehe er keinen Grund und Caspar Baader solle bis zum Frühjahr Fraktionschef bleiben. Dann sehe man weiter.

SDA/sam

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