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Schwyzer Flatrate-Träume und ihre Gewinner

Von der Einheitssteuer würden Spitzenverdiener auf Kosten des Mittelstands profitieren, sagt ein Kenner und rät den Zentralschweizern von der Flatrate-Tax ab.

Für die vielen Mittelständler in Gemeinden wie Brunnen würde die Flatrate mehr Steuern bedeuten. Foto: A. Laule (DPA Picture-Alliance)
Für die vielen Mittelständler in Gemeinden wie Brunnen würde die Flatrate mehr Steuern bedeuten. Foto: A. Laule (DPA Picture-Alliance)

Die Einheitssteuer ist ein lang gehegter Traum vieler Bürgerlicher: ein einziger tiefer Einkommenssteuersatz und dafür Schluss mit den unzähligen Abzügen. 2007 schlug der damalige Zürcher FDP-Kantonsrat und heutige Nationalrat Hans-Peter Portmann das Projekt «Easy Swiss Tax» vor. Zwar handelte es sich beim freisinnigen Vorschlag mit zwei bis drei Steuertarifen nur ansatzweise um eine Flatrate-Tax, trotzdem stiess das ambitiöse Vorhaben auf wenig Gegenliebe: 2012 scheiterte die von der FDP lancierte Zürcher Standesinitiative im Nationalrat am Widerstand der CVP, der SP und der Grünen. Angesichts der geringen Erfolgsaussichten liess man die Idee einer Volksinitiative wieder fallen. Erst kürzlich sagte denn auch FDP-Präsident Philipp Müller der NZZ: «Wir werden bei der Flat­rate-Tax sicher dranbleiben, nur gibt es leider in Bern schlicht keine Mehrheiten dafür.»

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