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«Es kam nicht gut an, dass die SVP unser Thema besetzen wollte»

Keine Partei tat sich mit der SVP-Familieninitiative so schwer wie die CVP. Es sei eine Frage der Ehre, dass eine Partei verschiedene Meinungen zulasse, sagt der Präsident Christophe Darbellay.

«Ich unterscheide zwischen meiner persönlichen Haltung und jener der Partei»: CVP-Präsident Christophe Darbellay zum Nein zur Familieninitiative.
«Ich unterscheide zwischen meiner persönlichen Haltung und jener der Partei»: CVP-Präsident Christophe Darbellay zum Nein zur Familieninitiative.

Herr Darbellay, in einer von Ihnen signierten Medienmitteilung heisst es, die CVP begrüsse das Nein zur Familieninitiative. War es schwierig, gegen die eigene Überzeugung zu handeln?

Die Delegiertenversammlung hat klar die Nein-Parole beschlossen, das Volk sieht es nun ähnlich. Es kam nicht gut an, dass die SVP plötzlich dieses Thema besetzen will, denn jeder weiss, dass die CVP die Familienpartei ist. Ausserdem war die Vorlage aus steuersystematischen Gesichtspunkten nicht ideal. Und schliesslich war die Vorlage eine Fehlkonstruktion, weil sie verschiedene Familienmodelle gegeneinander ausspielte.

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