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«Es spricht nichts gegen den Einsatz des Schweizer Militärs»

Die Schweiz will die EU bei der Rettungsmission auf dem Mittelmeer logistisch und finanziell unterstützen, auch das Botschaftsasyl wird wieder zum Thema: FDP-Parlamentarier Kurt Fluri, Mitglied der Staatspolitischen Kommission, im Interview.

Eine Zahl, die das Drama untermauert: Mehr als 181'000 Migranten haben 2016 die gefährliche Reise von Afrika nach Italien geschafft. (11. September 2016)
Eine Zahl, die das Drama untermauert: Mehr als 181'000 Migranten haben 2016 die gefährliche Reise von Afrika nach Italien geschafft. (11. September 2016)
Santi Palacios, Keystone
Bei dem Bootsunglück im April 2015 waren zwischen 800 und 900 Menschen umgekommen: Mitglieder der italienischen Küstenwache nähern sich einem Flüchtlingsboot. (22. April 2015)
Bei dem Bootsunglück im April 2015 waren zwischen 800 und 900 Menschen umgekommen: Mitglieder der italienischen Küstenwache nähern sich einem Flüchtlingsboot. (22. April 2015)
Keystone
Die meisten Flüchtlinge konnten an Land schwimmen, mindestens drei Menschen sind gemäss griechischen Behörden beim Schiffbruch gestorben. (20. April 2015)
Die meisten Flüchtlinge konnten an Land schwimmen, mindestens drei Menschen sind gemäss griechischen Behörden beim Schiffbruch gestorben. (20. April 2015)
Nikolas Nanev, Keystone
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Was kann die Schweiz gegen die Flüchtlingskatastrophe auf dem Mittelmeer unternehmen? Am Donnerstagabend hat sich die Staatspolitische Kommission des Nationalrats mit den Plänen der EU befasst – und will sie grundsätzlich unterstützen, wie der Freisinnige Kurt Fluri sagt.

Herr Fluri, warum braucht es zuerst Hunderte von Toten, bevor die Politik ein Thema wie die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer zur Kenntnis nimmt?

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