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«Es wird eng für die Abzockerinitiative»

Die Minder-Initiative könnte trotz momentanem Umfrage-Vorsprung scheitern, sagt Isopublic-Geschäftsführer Matthias Kappeler. Wenn es der CVP und SVP gelingt, ihre Anhänger von einem Nein zu überzeugen.

Die Gegner der Abzockerinitiative holen auf: Abstimmungsplakat der Nein-Kampagne.
Die Gegner der Abzockerinitiative holen auf: Abstimmungsplakat der Nein-Kampagne.
Walter Bieri, Keystone

Laut der gestern veröffentlichten Isopublic-Umfrage haben die Befürworter der Abzockerinitiative momentan 24 Prozentpunkte Vorsprung. Reicht das für einen Abstimmungserfolg?

Wäre heute gewählt worden, wäre die Initiative angenommen worden – die Chancen sind somit intakt, aber die Abstimmung ist bei weitem noch nicht gewonnen. Es zeigt sich regelmässig, dass die Gegner von Volksinitiativen zulegen, je näher der Abstimmungstermin rückt. Die Initianten sind mit ihren Argumenten viel früher in den Medien präsent als die Gegner. Daraus resultiert oft ein Startvorsprung. Jetzt geht der Abstimmungskampf erst richtig los. Die Leute beginnen, sich genauer über die Vorlage zu informieren und auch die Gegner können ihre Argumente platzieren. Weiter zeigt sich, dass die in Umfragen unentschlossenen Personen meist ein Nein in die Urne legen. Der Vorsprung der Befürworter wird also sicher noch abnehmen.

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