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Es wird stiller auf der Gotthard-Bergstrecke

Ab Dezember fahren die Züge durch den neuen Basistunnel. Bundesrat und SBB wollen Betriebskosten sparen. Die Urner machen sich Sorgen.

Ungewisse Zukunft: Ab Dezember 2016 fahren die Schnellzüge nur noch am Wochenende nach Göschenen UR.
Ungewisse Zukunft: Ab Dezember 2016 fahren die Schnellzüge nur noch am Wochenende nach Göschenen UR.
Urs Jaudas
Das altehrwürdige Bahnhofsgebäude in Göschenen ist seit der Eröffnung des ersten Gotthardtunnels 1882 in Betrieb.
Das altehrwürdige Bahnhofsgebäude in Göschenen ist seit der Eröffnung des ersten Gotthardtunnels 1882 in Betrieb.
Urs Jaudas
Der alte Bahnhofskiosk wurde vor mehr als zehn Jahren in ein Bistro umgewandelt.
Der alte Bahnhofskiosk wurde vor mehr als zehn Jahren in ein Bistro umgewandelt.
Urs Jaudas
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«Wir wissen überhaupt nicht, wie es hier oben weitergehen wird», sagt die Serviceangestellte im Göschener Bahnhofbistro. Sie ist etwas kurz angebunden, weil gleich ein Schnellzug aus Basel hier halten wird. Dann kommt wieder etwas Betrieb in das Lokal. Seit der Bahnhofskiosk vor mehr als zehn Jahren geschlossen wurde, ist nur noch dank dem Engagement Einheimischer etwas Leben im altehrwürdigen Bahnhofsgebäude erhalten geblieben. Es wurde 1882 im Zuge der Eröffnung des Gotthardtunnels direkt vor dem Nordportal erstellt und wirkt heute etwas überdimensioniert. Wenn ab Dezember die Züge fahrplanmässig durch den neuen Gotthard-Basistunnel fahren, wird es wohl in Göschenen noch etwas stiller.

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