Zum Hauptinhalt springen

«Es würde das Tessin töten, den Gotthard für 900 Tage zu schliessen»

Mit Ferien ist der FDP-Präsident nach dem anstrengenden Wahljahr im Rückstand. Ab Frühling sind freie Tage in Sicht: Nach sieben Jahren gibt Fulvio Pelli das Präsidium ab.

Mischa Aebi, Brigitte Walser
«Medienpräsenz darf in der Politik nicht das einzige Kriterium sein»: FDP-Präsident Fulvio Pelli.
«Medienpräsenz darf in der Politik nicht das einzige Kriterium sein»: FDP-Präsident Fulvio Pelli.
Susanne Keller

Herr Pelli, klettern Sie noch immer auf den Eiger? Fulvio Pelli: Solche Bergtouren unternahm ich im Alter zwischen 40 und 55 Jahren. Damals hatte ich mir die drei Ziele gesetzt: Eiger, Matterhorn und Biancograt. Jetzt wäre ich zu wenig fit. Ganz ohne Training kann man solche Gipfel nicht besteigen.

Was trieb Sie in solche Höhen? Es ist die Herausforderung, bis ganz nach oben zu kommen – und die Aussicht, wenn man einmal oben ist. Es gibt nichts, das vergleichbar wäre mit der freien Sicht von der Spitze des Matterhorns nach Italien. Auch der Aufstieg selbst ist faszinierend. Man ist allein und muss mit Händen und Füssen vorwärtskommen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen