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ETH-Aufseher spricht Machtwort zu Nestlé-Vertrag

Dem ETH-Ratspräsidenten geht Nestlés Vetorecht für Lausanner Lehrstühle zu weit.

Das Rolex Learning Center, eine andere Frucht privaten Sponsorings an der ETH Lausanne. Foto: Martin Rüetschi (Keystone)
Das Rolex Learning Center, eine andere Frucht privaten Sponsorings an der ETH Lausanne. Foto: Martin Rüetschi (Keystone)

Der 100-Millionen-Vertrag zwischen der UBS und der Universität Zürich sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen. Eine Gruppe von Universitätsprofessoren lancierte mit dem «Zürcher Appell» einen öffentlichen Protest gegen geheime Sponsoringverträge zwischen Konzernen und Universitäten. Solche Abkommen gefährdeten die unabhängige Lehre und Forschung. Die Universitäten beteuerten, die Forschungsfreiheit bleibe unangetastet. Vor rund einer Woche veröffentlichte die «Wochenzeitung» (WOZ) den Kooperationsvertrag zwischen der ETH Lausanne (EPFL) und Nestec, einer Tochterfirma des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé. Die WOZ, die sich den Vertrag via Öffentlichkeitsgesetz erstritt, konnte aufzeigen, dass sich die EPFL von Nestec weit mehr dreinreden lässt, als sie bislang zugab.

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