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«E-Voting wäre das Ende für die Demokratie»

Der Bundesrat will E-Voting landesweit einführen. Gemäss Hernani Marques vom Chaos Computer Club ist die Smartphone-Demokratie eine unverantwortbare Gefahr.

Mit Hernani Marques sprach Philippe Stalder
Seit 2014 fanden in 14 Kantonen Tests zur elektronischen Stimmabgabe statt: Eine Demo-Abstimmungskarte des E-Voting-Systems des Kantons Genf.
Seit 2014 fanden in 14 Kantonen Tests zur elektronischen Stimmabgabe statt: Eine Demo-Abstimmungskarte des E-Voting-Systems des Kantons Genf.
Peter Schneider, Keystone
Im Verzug: Der ursprüngliche Fahrplan des Bundes sah ein flächendeckendes E-Voting in zwei dritteln der Kantone bis 2019 vor. Analoge Abstimmungen wie hier die Landsgemeinde in Glarus wird es noch länger geben.
Im Verzug: Der ursprüngliche Fahrplan des Bundes sah ein flächendeckendes E-Voting in zwei dritteln der Kantone bis 2019 vor. Analoge Abstimmungen wie hier die Landsgemeinde in Glarus wird es noch länger geben.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Zehn Kantone setzten heute auf E-Voting: Am Abstimmungssonntag vom 25. November können 223'000 Stimmberechtigte aus zehn Kantonen per E-Voting wählen.
Zehn Kantone setzten heute auf E-Voting: Am Abstimmungssonntag vom 25. November können 223'000 Stimmberechtigte aus zehn Kantonen per E-Voting wählen.
Alessandro Della Bella, Keystone
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In der Schweiz funktioniert die direkte Demokratie nach dem Briefkastenprinzip: Wer wählen, abstimmen oder eine Initiative unterschreiben will, braucht Stift und Papier. Dies hat insbesondere unter Auslandschweizern regelmässig für Unmut gesorgt, denen das Stimmmaterial vom lokalen Postboten zu spät oder in der falschen Sprache zugestellt wurde. Doch auch Inlandschweizer versäumen es oft, ihr Stimmcouvert rechtzeitig abzusenden. Im Rahmen der E-Government-Strategie des Bundes soll die direkte Demokratie deshalb digitalisiert werden.

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