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Ex-Bundesratskandidat Rime unter Verdacht

Hat Nationalrat Jean-François Rime seine Söhne begünstigt? Das Nationalratsbüro klärt ab, ob er Insiderwissen aus einer Kommission ausgenutzt hat.

Das Nationalratsbüro muss abklären, ob Jean-François Rime das Kommissionsgeheimnis verletzt hat. Foto: Dominic Büttner (Pixsil)
Das Nationalratsbüro muss abklären, ob Jean-François Rime das Kommissionsgeheimnis verletzt hat. Foto: Dominic Büttner (Pixsil)

Jean-François Rime gilt als sehr spontan. Sein Aussage, die in Westschweizer Medien seit Tagen für Schlagzeilen sorgt, bezeichnet der ehemalige SVP-Bundesratskandidat und Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes und des Verbandes Holzindustrie Schweiz im Nachhinein als «unglücklich». Der Freiburger Nationalrat hatte in der KMU-Zeitschrift «PME-Magazine» erklärt: «Bei gewissen Dossiers sitzen wir in der ersten Reihe. Wenn ich in der Kommission gewisse Informationen höre, kommt es vor, dass ich meine Söhne anrufe, um ihnen zu sagen, dass sie diese vorwegnehmen sollen.» So habe er sie zum Beispiel über eine eventuell bevorstehende neue Vorschrift für den Holzimport informiert. Die Söhne leiten das Sägewerk, das Rime gehört.

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