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Experte lobt Verzicht auf Privilegien für Cash-Pooling

Der Bundesrat lässt die geplante Kapitalgewinnsteuer fallen. Im Gegenzug redzuiert er die Vehikel zur Steueroptimierung von sechs auf drei. Widerstand ist vor allem beim Cash-Pooling zu erwarten.

Eveline Widmer-Schlumpf liess durchblicken, dass sie nicht einverstanden sei. Foto: Peter Schneider (Keystone)
Eveline Widmer-Schlumpf liess durchblicken, dass sie nicht einverstanden sei. Foto: Peter Schneider (Keystone)

Am Donnerstag überraschte der Bundesrat mit seinen Plänen zur Unternehmenssteuerreform III. Unter dem Eindruck der Frankenstärke und der Unsicherheit in der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative will er vorwärtsmachen. Schon am 5. Juni soll der Gesetzesentwurf ans Parlament gehen.

Seine wichtigste Botschaft ist: Es soll nur drei statt sechs Steuersparvehikel geben: die Patentbox, den Step-up und die Input-Förderung. Damit kommt der Bundesrat den Linken entgegen. Hingegen soll die vorgeschlagene Kapitalgewinnsteuer wegfallen. Dies freut die Bürger­lichen und Wirtschaftsverbände.

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