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Fahrende wieder vermehrt als «Dreckszigeuner» beschimpft

Negative Nachrichten über bettelnde Roma haben das Image der Schweizer Fahrenden verschlechtert. Sie berichten davon, dass sie in der Schweiz auf offener Strasse als «Dreckszigeuner» bezeichnet werden.

David Schaffner, Bern
Amtliche Bewilligung für ein paar Tage: Fahrende beim Mittagessen im Norden Nyons. (Bild vom August 2010)
Amtliche Bewilligung für ein paar Tage: Fahrende beim Mittagessen im Norden Nyons. (Bild vom August 2010)
Keystone

Ist in der Schweiz von «Zigeunern» die Rede, dominieren in den letzten Jahren die negativen Schlagzeilen. Vorbei scheinen die Tage, in denen das wilde Leben im Wohnwagen bei etlichen Menschen eher romantische Bilder auslöste als Angst oder Verachtung. Bettlerbanden, Gruppen von Kindern auf Diebestouren sowie brutale Zuhälter und billige Prostituierte auf dem Strassenstrich prägen heute das Bild vom sogenannten Zigeuner. Grund für die schlechten Nachrichten sind meist Mitglieder der Gruppe der Roma, die in den letzten Jahren dank der Personenfreizügigkeit in die Schweiz einreisen konnten.

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