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Fall Carlos auch in Bern?

Die Resozialisierung junger Straftäter geht nicht nur im Kanton Zürich ins Geld: Der Kanton Bern hat dafür allein letztes Jahr Millionen ausgegeben. Mit den Details ist man allerdings zurückhaltend.

Zu viel zu unklar: Die Berner Justiz gibt zwar Millionen für jugendliche Straftäter aus. Ob es nützt, weiss offenbar niemand.
Zu viel zu unklar: Die Berner Justiz gibt zwar Millionen für jugendliche Straftäter aus. Ob es nützt, weiss offenbar niemand.
Walter Pfäffli
Carlos (vorne), ein 18-jähriger Gewaltstraftäter seit früher Jugend, wird mit Sondermassnahmen unterstützt, die ihn resozialisieren sollen. Darunter fallen eine 4,5-Zimmer-Wohnung und eine Rundumbetreuung durch Sozialarbeiter.
Carlos (vorne), ein 18-jähriger Gewaltstraftäter seit früher Jugend, wird mit Sondermassnahmen unterstützt, die ihn resozialisieren sollen. Darunter fallen eine 4,5-Zimmer-Wohnung und eine Rundumbetreuung durch Sozialarbeiter.
Screenshot SRF
Wegen der Entrüstung der Bevölkerung wird der Fall Carlos nun auch Sache der Politik. Regierungsrat Martin Graf (Grüne, Bild) hat einen internen Bericht angefordert und will sich Anfang September zum Fall äussern.
Wegen der Entrüstung der Bevölkerung wird der Fall Carlos nun auch Sache der Politik. Regierungsrat Martin Graf (Grüne, Bild) hat einen internen Bericht angefordert und will sich Anfang September zum Fall äussern.
Nicola Pitaro
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Die luxuriöse Sonderbetreuung des jugendlichen Straftäters Carlos löste schweizweit Debatten über Kosten und Nutzen der Resozialisierung minderjähriger Delinquenten aus. Wonach jahrelang nicht konkret gefragt wurde, interessierte plötzlich – auch im Kanton Bern. Dies nicht zuletzt, weil der Kanton 450 Millionen Franken sparen muss. Da drängt sich die Frage auf, wie viele Carlos-Fälle die Berner Justiz verantwortet.

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