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Fall Céline: Bayer verschickt Brief an alle Gynäkologen

Der Pharmakonzern Bayer nimmt gegenüber vielen Ärzten Stellung zu den Diskussionen um seine Pille Yasmin. Doch diese sind daran kaum interessiert.

Sie hatte vor gut fünf Jahren die Antibabypille Yasmin von Bayer wenige Wochen eingenommen und eine Lungenembolie erlitten: Die damals 16-Jährige Céline (rechts).
Sie hatte vor gut fünf Jahren die Antibabypille Yasmin von Bayer wenige Wochen eingenommen und eine Lungenembolie erlitten: Die damals 16-Jährige Céline (rechts).
Screenshot SRF
Hormonale Verhütungsmittel (Yasmin von Bayer ist nur eines von vielen) stehen im Verdacht, dass sie unter bestimmten Bedingungen Lungenembolien auslösen können: Schachteln der Bayer-Pille Yasmin.
Hormonale Verhütungsmittel (Yasmin von Bayer ist nur eines von vielen) stehen im Verdacht, dass sie unter bestimmten Bedingungen Lungenembolien auslösen können: Schachteln der Bayer-Pille Yasmin.
Keystone
Hatte sich mit Yasmin auch in den USA in Auseinandersetzungen verwickelt: Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer, hier ein Werk in Leverkusen.
Hatte sich mit Yasmin auch in den USA in Auseinandersetzungen verwickelt: Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer, hier ein Werk in Leverkusen.
Keystone
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Der Pharmakonzern Bayer Schweiz hat im Fall Céline eine Staatshaftungsklage wegen Fehlbehandlung gegen die Spitäler Schaffhausen eingereicht. Laut Markus Müller, Staatsrechtsprofessor an der Universität Bern, hat diese «kaum Chancen». Für ihn scheine «das Ganze eher ein Manöver zu sein, um vom eigenen Verhalten abzulenken» (TA vom 16. 11.).

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