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Fall Mörderhölzli nach hundert Jahren gelöst

Sandra Gatti rollt in ihrem Buch den Mord an ihrer Urgrosstante auf. Damals wie heute ein Justizskandal.

Sandra Gatti im Mörderhölzli, wo 1906 ihre Urgrosstante gefunden wurde, schrecklich zugerichtet. Gatti ist dem Mordfall jetzt auf den Grund gegangen. Foto: Urs Jaudas
Sandra Gatti im Mörderhölzli, wo 1906 ihre Urgrosstante gefunden wurde, schrecklich zugerichtet. Gatti ist dem Mordfall jetzt auf den Grund gegangen. Foto: Urs Jaudas

«Kaffeebohnen!» Es ist anzunehmen, dass der Mann die kleinen braunen Dinger vom Wegrand aufgehoben und genüsslich daran geschnuppert hat. «Kein Zweifel», wird er zu seiner Frau gesagt haben. «Das sind Kaffeebohnen.»

Er hiess Wilhelm Mohler, war Wagner von Beruf, 37 Jahre alt, wohnhaft in Altikon ZH. Die Personalien seiner Gattin wurden nicht in die Ermittlungsakten aufgenommen. Vielleicht ist sie auch gar nicht befragt worden: Damals, vor 109 Jahren, wurden vorzugsweise die Aussagen männlicher Zeugen protokolliert.

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