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Fall Würenlingen: FBI bringt neue Verdächtige ins Spiel

Nach dem Anschlag auf eine Swissair-Maschine 1970 soll das Strafverfahren wieder aufgenommen werden. Bei der Bundesanwaltschaft ist ein Gesuch eingegangen.

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Zwei Westdeutsche sollen beim Attentat mitbeteiligt gewesen sein: Ein Mann betrachtet den Wegweiser zum Denkmal bei der Absturzstelle in der Nähe von Würenlingen. (Archiv)
Zwei Westdeutsche sollen beim Attentat mitbeteiligt gewesen sein: Ein Mann betrachtet den Wegweiser zum Denkmal bei der Absturzstelle in der Nähe von Würenlingen. (Archiv)
Keystone
Trümmerteile des Swissair-Flugzeuges haben den Wald zu einem Ort der Zerstörung gemacht.
Trümmerteile des Swissair-Flugzeuges haben den Wald zu einem Ort der Zerstörung gemacht.
Keystone
...viel ist von der Coronado nicht mehr übrig geblieben...
...viel ist von der Coronado nicht mehr übrig geblieben...
Keystone
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Bei dem Bombenanschlag auf eine Swissair-Maschine waren 1970 bei Würenlingen AG 47 Menschen gestorben. Die mutmasslichen Täter waren bekannt, kamen aber nie vor Gericht. Dennoch könnte es für die Gerichte vielleicht bald Arbeit geben.

Wie es in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Mittwoch heisst, ist bei der Bundesanwaltschaft ein Gesuch um die Wiederaufnahme des Strafverfahrens im «Fall Würenlingen» eingegangen. Auslöser sei ein FBI-Bericht, der neue Verdächtige ins Spiel bringe.

Geheimes Stillschweigeabkommen

Die Bundesanwaltschaft bestätigt der Nachrichtenagentur sda lediglich den Eingang eines Ersuchens um Wiederaufnahme des Strafverfahrens. Dieses sei zurzeit in Bearbeitung. Dem Gesuchsteller werde «zu gegebener Zeit» das Ergebnis der Prüfung des Gesuchs mitgeteilt.

Der «Fall Würenlingen» gerät immer wieder in die Schlagzeilen. So musste sich auch schon die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft damit befassen. Sie fand jedoch keine Hinweise auf eine Beeinflussung der Strafverfolgungsbehörden durch die Politik.

Ein NZZ-Journalist vertritt in seinem Buch die These, der frühere SP-Bundesrat Pierre Graber habe ein geheimes Stillhalteabkommen mit der Palästinensischen Befreiungsfront (PLO) geschlossen.

(SDA)

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