Zum Hauptinhalt springen

Der Vollgeld-Initiant im Neonazi-Keller

Die Geldreform zieht obskure Kreise an. Die Initianten sind teilweise selbst schuld daran.

Von aussen wirkt das Haus in der Altstadt von Aigle wie viele Häuser in Schweizer Altstädten. Ganz normal. Um das Geheimnis dieses Hauses zu erfahren, muss man hinter die massive Holztür, in den Gang bis zur grossen Küche und die Treppe hinunter in den Keller.

An den Wänden des Kellergewölbes hängen Bilder von blonden Männern und Frauen mit blauen Augen, Menschen in Ritterrüstungen, die Europa verteidigen. L’Aquila, Adler, heisst das Lokal, das als regelmässiger Treffpunkt für Neonazis aus dem Waadtland und dem Wallis, aus Genf und dem nahe gelegenen Frankreich dient. Ihre Haare sind kurz, die Haut mit Tätowierungen übersät: SS-Runen, Hakenkreuze, Wikinger-Kompasse und andere Nazisymbole. Die Bilder an der Wand stehen für den Kampf der Identitären, Neonazis und Faschisten: Europa muss gegen die Invasion der Migranten und «Zecken» verteidigt werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.