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«Fast jeder hatte mit ihr schon ein negatives Erlebnis»

Jacqueline Fehr galt als Favoritin für das SP-Fraktionspräsidium und verlor gegen den weniger profilierten Andy Tschümperlin. Die Niederlage hat sie ihren Umgangsformen zu verdanken.

«Wenn man 20 Jahre Politik macht, tritt man eben dem einen oder anderen auf die Füsse»: Jacqueline Fehr.
«Wenn man 20 Jahre Politik macht, tritt man eben dem einen oder anderen auf die Füsse»: Jacqueline Fehr.
13 Photo / Ruben Wyttenbach

Damit hatte kaum jemand gerechnet: Mit 27 zu 25 Stimmen wählten die Bundeshausparlamentarier der SP gestern den Schwyzer Andy Tschümperlin zum Nachfolger der zurücktretenden Fraktionschefin Ursula Wyss. Die Sozialdemokraten zogen damit einen unauffälligen Politiker, der gerade seine erste Legislatur im Nationalrat hinter sich hat, seiner allseits favorisierten Gegenspielerin vor: der Zürcherin Jacqueline Fehr, die seit 14 Jahren im Nationalrat sitzt, als eine der einflussreichsten Kräfte in Bundesbern gilt und schon für fast jedes höhere politische Amt gehandelt wurde.

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