FDP-Frauen-Ticket ade – auch Regine Sauter sagt ab

Die Zürcher Nationalrätin will nicht Bundesrätin werden – und wirbt auf Facebook gleich für die Wahl von Karin Keller-Sutter.

«Sie bringt alle Voraussetzungen mit, die es für das Amt als Bundesrätin braucht»: Regine Sauter macht sich für Karin Keller-Sutter stark.

«Sie bringt alle Voraussetzungen mit, die es für das Amt als Bundesrätin braucht»: Regine Sauter macht sich für Karin Keller-Sutter stark. Bild: Urs Jaudas

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Absage von FDP-Nationalrätin Regine Sauter: Sie hat sich am Montag per Facebook-Eintrag selber aus dem Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Johann Schneider-Ammann genommen.

Für sie stimme gerade alle so, wie es sei, schrieb sie. Das Amt als Bundesrätin sei zwar reizvoll und die zahlreichen Ermunterungen, dafür zu kandidieren, hätten sie ausserordentlich gefreut.

Doch sie habe einen spannenden Beruf, in dem sie noch viel bewegen wolle, schreibt die Direktorin der Zürcher Handelskammer weiter. Auch die Tätigkeit im Parlament gefalle ihr. Sie habe dank dieser Kombination genügend Gestaltungsspielraum und Freiheit. Gleichzeitig mit ihrer Absage empfiehlt Sauter ihre Parteikollegin Karin Keller-Sutter zur Wahl. «Sie bringt alle Voraussetzungen mit, die es für das Amt als Bundesrätin braucht.»

Warten auf Amsler

Mit dieser weiteren Absage ist FDP-Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter bisher die einzige Kandidatin, welche offiziell ins Rennen um die Nachfolge von Schneider-Ammann steigen will.

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Es ist allerdings gut möglich, dass sie doch noch Konkurrenz erhält. Christian Amsler, Schaffhauser FDP-Regierungsrat, will die Katze zwar offiziell noch nicht aus dem Sack lassen. Ob er sich für eine Bundesratskandidatur zur Verfügung stelle, werde er an der kantonalen Parteiversammlung am kommenden Donnerstag bekannt geben. Doch ihm nahe stehende Parteimitglieder wissen: Er will. Er habe sich definitiv entschieden. Mehr noch: Seine Kandidatur ist mit prominenten Parteimitgliedern aus der Ostschweiz abgesprochen. Man hat ihn zu einer Kandidatur ermuntert.

Diese Woche wollen auch der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki bekannt geben, ob sie antreten. (sda)

Erstellt: 15.10.2018, 11:36 Uhr

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