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FDP-Fraktionschef: Wasserfallen oder Cassis?

Der FDP-Fraktionsvorsitz geht wohl an einen Tessiner oder einen Berner, der Zürcher Beat Walti hat sich zurückgezogen. Die Herkunft der Kandidaten dürfte bei der Wahl entscheidend sein.

Zwei Kandidaten für einen Posten: Christian Wasserfallen (links) und Ignazio Cassis wollen FDP-Fraktionschef werden. Fotos: Dominique Meienberg
Zwei Kandidaten für einen Posten: Christian Wasserfallen (links) und Ignazio Cassis wollen FDP-Fraktionschef werden. Fotos: Dominique Meienberg

Allianzen schmieden mit anderen Parteien, die Fraktion einigen oder die Sensibilitäten aller Landesteile berücksichtigen: Fraktionschef ist eine Schlüsselposition im Berner Politikbetrieb. Die FDP wählt nächste Woche den Nachfolger von Gabi Huber. Die Urner Nationalrätin, die zu den Wahlen nicht mehr ­antrat, trug Übernamen wie «Eiserne Lady» oder «Sphinx». Ihr grosses Verdienst war, dass die freisinnige Fraktion unter ihr geschlossen auftrat. Die Bewerbungsfrist für das Amt läuft heute ab: Gestern hat sich Beat Walti aus dem Rennen genommen. Der Zürcher Nationalrat, von Parteikollegen zur Kandidatur ermuntert und in den Medien gar als «Favorit» bezeichnet, begründet den Entscheid damit, dass sich die zeitintensive Funktion nicht mit seinen beruflichen Zielen vereinbaren lässt. Somit kommt es nächste Woche wohl zum Duell zwischen dem Berner Christian Wasserfallen und dem Tessiner Ignazio Cassis, die beide ihre Ambitionen schon vor längerer Zeit angekündigt haben.

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