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Felssturzgefahr beim Festplatz auf Tessiner Seite

Der Festplatz in Biasca TI, wo die Feier zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels abgehalten wird, soll verlegt werden.

Zu unsicher: Die Gottharderöffnung kann nicht auf dem Festplatz Biasca stattfinden.
Zu unsicher: Die Gottharderöffnung kann nicht auf dem Festplatz Biasca stattfinden.
Keystone

Brüchige Felsen oberhalb von Biasca TI machen der SBB bei der Planung des Volksfestes für die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels einen Strich durch die Rechnung. Der Anlass am 4. und 5. Juni soll deshalb an einen neuen Ort verschoben werden.

Das Festgelände werde an den Bahnhof in Biasca verlegt, teilten die SBB am Mittwoch in einem Communiqué mit. Am gleichen Tag hatte die SRF-Sendung «Schweiz aktuell» über die drohenden Felsstürze berichtet.

Bei einer Kontrolle seien «instabil wirkende Felspartien» oberhalb des ursprünglich geplanten Standorts festgestellt worden, schrieben die SBB. Deshalb sei vorsorglich entschieden worden, eines der insgesamt vier Festgelände zu verschieben.

Einige der für den ursprünglichen Festplatz vorgesehenen Ausstellungsobjekte werden laut SBB neu in Pollegio TI oder in Erstfeld gezeigt werden und nicht mehr in Biasca. Dort können sich die Besucher allerdings weiterhin über das Rollmaterial und den Güterverkehr auf der Gotthard-Achse informieren.

Trotz der Felssturzgefahr oberhalb von Biasca sei die Sicherheit der rund 170 Mitarbeitenden im Erhaltungs- und Interventionszentrum der Nordtessiner Gemeinde garantiert.

Publikumsandrang erwartet

Die Tunneleröffnung wird am Wochenende nach der offiziellen Einweihung mit einem grossen Publikumsanlass an insgesamt vier Orten gefeiert: Auf der Alpennordseite geschieht dies in Erstfeld und Rynächt, im Tessin in Pollegio und neu am Bahnhof in Biasca.

Am Publikumsanlass soll die Zukunft der Mobilität im Mittelpunkt stehen - Partner hierfür sind die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne sowie die Universität St. Gallen. Am Wochenende ist ausserdem eine Reprise der Eröffnungsinszenierung von Volker Hesse vorgesehen, welche in die Welt der Mythen und Mineure rund um das Jahrhundertbauwerk Gotthard-Basistunnel entführt.

Die Organisatoren der Feier rechnen mit einem grossen Interesse der Bevölkerung. Rund 50'000 bis 100'000 Personen sollen am Fest-Wochenende durch den 57 Kilometer langen Tunnel fahren können.

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