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Folgt Petra Gössi auf Philipp Müller?

Die FDP sucht einen neuen Präsidenten, der jung, Deutschschweizer und in nationaler Politik erfahren ist. Nur wenige Kandidaten entsprechen diesem Profil.

Wird sie Philipp Müller beerben? FDP-Nationalrätin Petra Goessi im Hotel Wysses Roessli in Schwyz am 21. April 2015.
Wird sie Philipp Müller beerben? FDP-Nationalrätin Petra Goessi im Hotel Wysses Roessli in Schwyz am 21. April 2015.
Anthony Anex, Keystone

Christian Wasserfallen ist in der Poleposi­tion für die Nachfolge von Parteichef Phi­lipp Müller. Sagt der Berner Nationalrat ab, könnte die Stunde von Aussenseitern schlagen. Der neue Chef soll jung und Deutschschweizer sein sowie Erfahrung in der nationalen Politik mitbringen.

Gemäss diesem Anforderungsprofil kommt nur eine Handvoll Leute in der FDP in Frage. Neo-Ständerat Andrea Caroni will nicht, auch seine Kollegin Karin Keller-Sutter steht nicht zur Verfügung. Dem gefragten Profil entspricht auch die Schwyzer Nationalrätin Petra Gössi. Gegenüber dem «SonntagsBlick» sagt sie: «Ich habe mich noch nicht festgelegt, ob ich kandidieren soll.»

Auch Franz Steinegger macht sich für Gössi stark

Für FDP-Urgestein Franz Steinegger ist neben Christian Wasserfallen die Schwyzerin Petra Gössi ebenfalls eine valable Kandidatin für das Parteipräsidium. «Ich könnte mir nicht nur als Innerschweizer Petra Gössi gut vorstellen», sagt er in der «Zentralschweiz am Sonntag».

Steinegger, der während 12 Jahren der FDP vorstand, schliesst nicht aus, dass sich über die Weihnachtstage der eine oder andere freisinnige Politiker zu einer Kandidatur für die Nachfolge von Philipp Müller entscheidet. «National aktive Politiker sollten eines bedenken: Wenn sie schon 50 Prozent ihrer Zeit der Politik widmen, können sie es auch gleich richtig machen». Der Urner sieht die künftigen Herausforderungen seiner Partei in der Europafrage und bei den Sozialwerken.

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