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«Fragen Sie doch in Herrliberg nach!»

In der SVP mehrt sich der Unmut über das Hin und Her der Parteispitze beim Umgang mit dem UBS-Staatsvertrag.

Was nun? Die Herren SVP-Nationalräte Toni Brunner (M.) und Caspar Baader während der Debatte zum Staatsvertrag.
Was nun? Die Herren SVP-Nationalräte Toni Brunner (M.) und Caspar Baader während der Debatte zum Staatsvertrag.
Keystone

«Fragen Sie doch in Herrliberg nach!» Der unwirsche Hinweis eines SVP-Nationalrats, man solle sich über das weitere Vorgehen in Sachen UBS-Vertrag bei Christoph Blocher selber erkundigen, zeigt zweierlei: zum einen, dass es viele SVPler satthaben, meist erst hinterher zu erfahren, was ihr Chefstratege gerade wieder an Forderungen ausgeheckt hat. Zum andern, dass man offenbar auch in der SVP nicht mehr genau weiss, wie es im Ringen um diesen Vertrag noch weitergehen soll. Die Parteispitze suche hektisch nach einem Ausweg, um letztlich nicht für allfällige wirtschaftliche Probleme mit den USA geradestehen zu müssen, heisst es da und dort in der Fraktion.

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