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Franz Weber sagt Ecopop ab

Die Umweltorganisation Ecopop muss im Kampf für ihre Zuwanderungsinitiative auf den Naturschützer verzichten. Jetzt hofft sie auf Thomas Minder.

Zuerst half Franz Weber, dass die wachstumskritische Volksinitiative überhaupt zustande kam. Nachdem es Ecopop selber nicht geschafft hatte, genug Unterschriften für die Initiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» zu sammeln, sprang im Sommer 2012 der prominente Naturschützer ein. Nun hat ihn Ecopop auch mit Blick auf den Abstimmungskampf um Hilfe gebeten, doch ohne Erfolg: «Dem Unterstützungskomitee beizutreten und aktiv für die Initiative zu kämpfen, ist für meinen Vater keine Option», erklärt Vera Weber auf Anfrage. Sie selber werde ebenfalls nicht mitmachen. «Uns fehlen die zeitlichen und finanziellen Ressourcen.»

Dass der erprobte Abstimmungskämpfer Weber absagt, ist ein Rückschlag für den kleinen Öko-Verband, der mit der Initiative das migrationsbedingte Bevölkerungswachstum auf 0,2 Prozent pro Jahr beschränken will. Auch sonst läuft die Suche nach zugkräftigen Komiteemitgliedern harzig. So blieb die Hoffnung unerfüllt, grüne Politiker für das Volksbegehren zu gewinnen, wie Ecopop-Sprecher Alfred Fritschi sagt.

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