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Freihändige IT-Grossaufträge des Bundes sorgen für Unmut

IT-Gigant Oracle erhielt 2016 konkurrenzlos Bundesaufträge von 81 Millionen Franken. Dass es auch anders geht, zeigt ein aktueller Fall der Post.

Christoph Lenz, Bern
Profitiert von der freihändigen Vergabe der Aufträge: Der IT-Gigant Oracle.
Profitiert von der freihändigen Vergabe der Aufträge: Der IT-Gigant Oracle.
Robert Galbraith, Reuters

Am Freitag der Vorwoche, dem «Black Friday», liessen sich viele Schweizer der amerikanischen Tradition entsprechend vom Shopping-Fieber erfassen. Bereits zwei Tage zuvor hat der Bund einen aussergewöhnlichen Grosseinkauf ge­tätigt. Beim IT-Giganten Oracle erwarb er Optionen auf Ersatz- und Ergänzungskomponenten für bestehende Datenbanken. Der Preis: 49,3 Millionen Franken. Obwohl bei Beschaffungen ab einem Wert von 230'000 Franken ein wettbewerbliches Verfahren vorgeschrieben ist, erfolgte die Vergabe freihändig. Also ohne Konkurrenzofferte.

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