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Frist verpasst: Mörgeli blitzt schon wieder ab

Die Zürcher Staatsanwaltschaft tritt nicht auf Christoph Mörgelis Strafanzeige gegen «Rundschau»-Mitarbeiter ein. Der SVP-Nationalrat habe sie viel zu spät eingereicht.

Die Konzession sei in seinem Fall grob verletzt worden: Christoph Mörgeli (Archivbild).
Die Konzession sei in seinem Fall grob verletzt worden: Christoph Mörgeli (Archivbild).
Keystone

Über ein Jahr hat sich Christoph Mörgeli Zeit gelassen, um gegen drei Verantwortliche der Fernsehsendung «Rundschau» Strafanzeige einzureichen. Redaktionsleiter Mario Poletti, Moderator Sandro Brotz und Redaktor Marc Meschenmoser hätten seine Ehre und seinen Ruf in der Sendung vom 27. März 2013 aufs Schwerste verletzt, so Mörgeli. Die «Rundschau» hatte dem ehemaligen Konservator des Medizinhistorischen Museums vorgeworfen, rund ein Dutzend fragwürdige Doktorarbeiten einfach durchgewinkt zu haben. Damit seien die Tatbestände der Verleumdung, der Ehrverletzung und der üblen Nachrede erfüllt, befand Mörgeli und wandte sich an die Zürcher Staatsanwaltschaft – allerdings viel zu spät, wie diese nun festhält.

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