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Für 550 Franken berichten Journalisten wohlwollend über Polit-Kandidaten

Drei lokale Blätter im Aargau bieten Grossratskandidaten die Veröffentlichung ihrer Porträts für 550 Franken an. Der Präsident der Juso hat Beschwerde eingereicht – und auch Peter Studer nahm Stellung.

Chantal Hebeisen
Kritisiert die Koppelung von journalistischen Artikeln und Inseraten: Der ehemalige Präsident des Schweizerischen Presserates, Peter Studer.
Kritisiert die Koppelung von journalistischen Artikeln und Inseraten: Der ehemalige Präsident des Schweizerischen Presserates, Peter Studer.
Keystone

Im Aargau ist ein Fall publik geworden, bei dem sich Grossratskandidaten einen Platz in der Zeitung erkaufen können. Und zwar nicht über ein reguläres Inserat, sondern in Form eines Interviews. Dies berichtet die «Aargauer Zeitung» heute. Das Angebot der drei lokalen Wochenzeitungen «General-Anzeiger», «Rundschau Nord» und «Rundschau Süd», die alle zum Verlag Effingerhof AG in Brugg gehören: ein Kandidatenporträt auf den Sonderseiten zu den Grossratswahlen, die im redaktionellen Teil erscheinen werden.

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