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Hat die SRG in den letzten Jahren Fehler gemacht? «Ja, ganz klar»

Gilles Marchand hat als Generaldirektor der SRG eine der aktuell schwierigsten Aufgaben im Land. Er will es besser machen als sein Vorgänger, der manchen zu abgehoben war.

Die SRG habe es in den vergangenen Jahren verpasst, ihren Wert zu vermitteln, sagt Gilles Marchand. Foto: Urs Jaudas
Die SRG habe es in den vergangenen Jahren verpasst, ihren Wert zu vermitteln, sagt Gilles Marchand. Foto: Urs Jaudas

Er sagt «Bonjour» und lächelt nicht dabei. Man könnte es negativ interpretieren: hochmütig, abweisend, desinteressiert. Allerdings könnte man auch ein Lächeln negativ interpretieren: selbstsicher, vielleicht zu sehr, gönnerhaft, anbiedernd. Aber eben, Gilles Marchand lächelt nicht. Höchstens ganz wenig mit den Mundwinkeln, aber nicht mit den Augen. Das passt zur Situation, denn jetzt gilt es ernst. In vier Monaten entscheiden die Stimmberechtigten, ob sie weiterhin eine SRG haben wollen oder nicht. Ob der vor fast 100 Jahren gegründete Medienbetrieb mit seinen heute rund 6000 Angestellten weiterhin existieren soll. Ob wir auch nach 2020 noch ein öffentlich finanziertes Radio und Fernsehen haben werden, eine «Tagesschau» in jeder Landessprache.

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