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«Für Menschen, die sich ohne Wenn und Aber für ihre Heimat einsetzen»

Der Uzwiler Ignaz Bearth gründet am kommenden Samstag die Direktdemokratische Partei Schweiz. Sie will sich rechts der SVP positionieren, sei aber auch für Migranten offen.

Herr Bearth, Sie werden am Samstag die Direktdemokratische Partei Schweiz (DPS) gründen. Warum fühlen Sie sich von den etablierten Parteien nicht ausreichend vertreten? Die politischen Parteien in der Schweiz sind so festgefahren, dass ein konstruktives und produktives Arbeiten gar nicht mehr möglich ist. Das eine Lager wird von den linken Parteien gestellt. Demgegenüber steht die SVP isoliert am rechten Rand. Dazwischen liegen ein paar Mitteparteien ohne klares Profil. Wir von der DPS haben rechte, aber auch linke Anliegen, die für uns relevant sind.

Sie wollen sich mit Ihrer Partei erklärtermassen rechts der SVP positionieren und werfen dieser vor, sich nach links profilieren zu wollen. Inwiefern macht sie denn das? Ist Ihnen die SVP zu harmlos? In der essenziellen Thematik, beispielsweise der freien Meinungsäusserung, sind wir leicht rechts der SVP anzusiedeln. Für uns ist das freie Wort das höchste Gut in der Demokratie, umso mehr in einer direkten Demokratie. Die SVP hat in den letzten Wochen bewiesen, dass sie mit dem Ausschluss von mehreren Mitgliedern nach links driften will. Sämtliche Fälle waren noch nicht gerichtlich geklärt, und solange gilt für mich die Unschuldsvermutung.

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