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Für Rytz wird es ziemlich kompliziert

Die Grünen wollen in den Bundesrat – mit Regula Rytz als Kandidatin. Ob sie eine Chance hat, hängt nun von der CVP und der GLP ab.

Eine Wahl auf Kosten von Simonetta Sommaruga würde sie nicht annehmen, sagte Regula Rytz. Video: SDA

Der Satz stand so nicht im Manuskript der Rede, wahrscheinlich war er auch nicht so gewollt. Durchgerutscht, zu laut gedacht. «Irgendeinmal mussten wir uns bewegen», sagte Regula Rytz, «und jetzt ist der Moment.»

Zuvor, als sie sich noch ans Manuskript gehalten hatte, versuchte Rytz den Moment, diesen jetzt, hier, im durchgestylten Sitzungszimmer hoch über dem Berner Bahnhof, als einen zwangsläufigen erscheinen zu lassen. Als einen logischen. Nicht als einen überfälligen, einen verschleppten gar – irgendeinmal muss man sich ja bewegen. Dass es so lange mit dem Entscheid gedauert habe, hänge auch mit den Gesprächen mit den anderen Parteien zusammen, sagte Rytz. Die Rückmeldungen dieser anderen Parteien seien «positiv» gewesen, Details verriet die Chefin der Grünen nicht. Nur so viel: «Sie wissen, dass ich mir diesen Schritt gut überlegt habe. Sie kennen mich. Ich bin ein bedachter Mensch.» (zum PK-Ticker)

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