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«Für uns gibt es keine Tabus»

Harsche Töne vom ETH-Rat an die Adresse des Bundesrats wegen des Sparplans. Wo die ETH jetzt Geld abzwacken will. Dazu Ratspräsident Fritz Schiesser.

«Ich könnte mir eine Erhöhung der Studiengebühren von 1300 auf 2000 Franken gut vorstellen», sagt Fritz Schiesser. Foto: Adrian Moser
«Ich könnte mir eine Erhöhung der Studiengebühren von 1300 auf 2000 Franken gut vorstellen», sagt Fritz Schiesser. Foto: Adrian Moser

Der ETH-Rat hat die Sparpläne des Bundesrats in ungewohnt harschem Ton kritisiert. Was erzürnt Sie so?

Es war kein Zorn. Aber ungewöhnlich vielleicht schon: Normalerweise hält sich die Bildungs- und Forschungsgemeinschaft eher zurück in solchen Fragen. Nach Annahme der Masseneinwanderungsinitiative warf man uns vor, wir hätten uns zu wenig politisch engagiert. Der ETH-Rat wollte nun klar zum Ausdruck bringen, was das «Stabilisierungsprogramm 2017–2019» des Bundesrats bedeutet: Es gefährdet die Spitzenposition der Schweiz in Bildung, Forschung und Innovation.

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